Vipassana Retreat

Vipassana Retreat

Seit 2008 bieten wir regelmäßig Vipassana-Retreats an. (3 Tage oder 10 Tage).

Übersicht Termine bis Januar 2020:

  • 28. – 31. Juli 2017 (3 Tage)
  • 01. – 11. August 2017 (10 Tage)
  • 22. Oktober – 1. November 2017 (10 Tage)
  • 17. – 27. Dezember 2017 (10 Tage)
  • 27. Dezember 2017 – 6. Januar 2018 (10 Tage) *
  • 6. – 16. Januar 2018 (10 Tage)
  • 22. – 25. März 2018 (3 Tage)
  • 25. März – 04. April 2018 (10 Tage)
  • 18. – 21. Mai 2018 (3 Tage)
  • 21. – 31. Mai 2018 (10 Tage)
  • 23. Juli – 02. August 2018 (10 Tage)
  • 02. – 05. August 2018 (3 Tage)
  • 22. Oktober – 1. November 2018 (10 Tage)
  • 01. – 04. November 2018 (3 Tage)
  • 17. – 27. Dezember 2018 – (10 Tage)
  • 27. Dezember 2018 – 6. Januar 2019 (10 Tage) *
  • 6. – 16. Januar 2019 (10 Tage)
  • 14. – 17. Februari 2019 (3 Tage)
  • 18. -28. Februari 2019 (10 Tage)
  • 12. – 15. April 2019 (3 Tage)
  • 16. – 26. April 2019 (10 Tage)
  • 25. – 28. Juli 2019 (3 Tage)
  • 28. Juli – 7. August 2019 (10 Tage)
  • 3. – 6. Oktober 2019 (3 Tage)
  • 7. – 17 Oktober 2019 (10 Tage)
  • 17. – 27. Dezember 2019 (10 Tage)
  • 27. Dezember – 6. Januar 2020 (10 Tage) *
  • 6. – 16. Januar 2020 (10 Tage)

* Nur für Menschen, die schon an einem Vipassana-Retreat bei Buddhayoga teilgenommen haben. Mit den Terminen vor- oder nachher ist es auch möglich, 20 oder 30 Tage Vipassana zu üben.

Vipassana oder Einsichtsmeditation wird von verschiedenen Schulen und Lehrern auf unterschiedliche Weise unterrichtet.

Vipassana bei Buddhayoga kennzeichnet sich durch:

  • eine persönliche Begleitung
  • eine Umgebung in der für all deine Bedürfnisse gesorgt ist
  • eine hohe selbstbestimmte Freiheit deine Körperstellungen zu verändern
  • auf die einzelnen Übenden und jede Gruppe neu abgestimmte persönliche Anweisungen.
  • dass die Periode von Stille langsam in einem geschützten Rahmen übergeht in eine Periode des Übens mit Reden. (Damit ist Vipassana nicht nur ein Retreat, sondern wird zu einer alltagstauglichen Praxis.)
  • Buddhayoga zeichnet sich besonders dadurch aus, dass Buddhas ganzer Vortrag über Achtsamkeitspraxis (das Sattipatthana Sutta) geübt und Vipassana nicht auf einige Übungen reduziert wird.
  • Auch kannst du dich darauf verlassen, dass nur das Sattipatthana Sutta geübt wird. Es werden kein anderen Techniken und Erfahrungen im Seminar eingemischt.

Persönliche Begleitung:

Mit jedem neuen Teilnehmer wird mit deiner Anmeldung zum 10-tägigen Retreat ein telefonisches Vorgespräch geführt.

Im Retreat gibt es nach Bedarf, wenn hilfreich auch jeden Tag, Gelegenheit für ein kurzes persönliches Gespräch mit der Seminarleiter. “Hast du alles was du brauchst? Was bist du am Üben? Hast du Fragen?” So weißt du, dass du auf dem richtigen Weg bist und so ist es möglich, dir persönliche Anweisungen zu geben und im Saal die Übungen besser auf dich ab zu stimmen.

Seminarleiter Adriaan van Wagensveld ist den ganzen Tag mit den Teilnehmern im Saal und leitet persönlich durch den ganzen Tag.

Eine Umgebung in der für all deine Bedürfnisse gesorgt ist:

Haus Tabor Saal

Haus Tabor Saal

Du bekommst deinen eigenen grosszügigen Platz zum Üben. Eine Yogamatte, dahinter eine halbe Schafffellmatte und ein Kissen als Ort zum Sitzen. Dies ist auch Raum für einen Stuhl oder sogar einen Sessel.

Du kannst diesen Platz so gestalten, wie es für dich am hilfreichsten ist. Auch bekommst du deinen eigenen Tisch zum Essen im Speisesaal. Diese beide Plätze formen dein Universum, sie werden nicht einmal von den Seminarleitern betreten.

Teilnahme ist nur im Einzelzimmer möglich.

Es gibt drei vegetarische Mahlzeiten pro Tag. Sie sind gekennzeichnet von einer weiten Möglichkeit, dein Essen selber zu gestalten. Den ganzen Tag stehen dir Obst, Nüsse, Tee und heißes Wasser zur Verfügung. Ab und zu etwas Süßes und wenn du irgendetwas brauchst was nicht da ist, reicht ein Zettelchen, um dies anzugeben. Wenn einigermaßen möglich, werden wir es dir besorgen. Nach Absprache können wir auch auf Allergien, Unverträglichkeiten oder Diäten eingehen. Auch Kaffee ist auf Wunsch vorhanden. Für Raucher gibt es einen Platz im Außenbereich.

Eine hohe Freiheit, Körperstellungen zu ändern:

Wo in vielen Meditationsretreats darauf gedrungen wird, so lange wie möglich bewegungslos auch durch starke Schmerzen hindurch zu sitzen, ist unser Herangehen der Weg über die Entspannung. Du kannst auf deiner Yogamattte, deinem Sitzplatz, Stuhl oder Sessel die Körperstellungen einnehmen, die es dir am einfachsten machen, entspannt bei der Übung zu verweilen. Es ist unsere Erfahrung, dass dies nicht zu mehr Unruhe im Meditationssaal führt sondern eher zu Stille. (Das ruhige und leise Verändern einer über das Maß hinaus unangenehm gewordenen Körperstellung, bringt dem Übenden wieder Ruhe und formt eine weniger große Störung für die Anderen, als das heimliche Leiden von Jemandem, der sich trotz großer Schmerzen nicht traut, sich zu bewegen.)

Zweimal pro Tag gibt es wenigstens eine Stunde zunächst geführte Bewegungen und Körperstellungen (Yoga-Asana’s), später ein freies Üben. Es ist jedoch für deine Teilnahme nicht nötig,  Erfahrung mit Asanapraxis/Yoga zu haben. Das Satipatthana Sutta schreibt vom “Üben in Körperstellungen und Handlungen”, es schreibt vom “Beugen und Strecken der Glieder”. Es ist also egal ob und welchen Yogastil du übst, oder ob du im Thai Chi, Qi Gong, Karate, Feldenkreis, Pilates oder Gymnastik zu Hause bist. Deine Bewegungspraxis ist keine Unterbrechung oder ein Pausenprogramm, sondern direkt das Üben des Vortrags des Buddha.

Einmal pro Tag gibt es eine Stunde für Gehmeditation im Freien. Anfangs gemeinsam und angeleitet. Nach einigen Tagen frei, jedoch noch immer mit Anweisungen wie du erfolgreich üben kannst.

Wenn du so müde bist, dass du schlafen kannst, kannst du über das ganze Retreat immer wieder in dein Bett gehen, um zu schlafen. Aber nur, so lange du tatsächlich schlafen kannst. Das Seminar hat kein Pausen. Du versuchst, so viel wie möglich im Saal zu üben. Bist du wach, übst du im Saal.

Nach jeweils 53 Minuten folgen 7 Minuten für persönliche Bedürfnisse. Etwas essen oder trinken, Toilettenbesuch, frische Luft oder die Beine strecken. Jeder hat im Zimmer seine eigene Dusche/Toilette. Es gibt aber auch nah am Meditationssaal öffentliche Toiletten.

Auf den einzelnen Übenden und die Gruppe abgestimmte Anweisungen für das Üben:

Jedes Vipassanaretreat verläuft anders.

Wie die einzelnen Übenden und die Gruppe durch die verschiedenen Übungen von Buddha’s Vortrag geleitet werden, ist jedes mal aufs Neue von den Umständen abhängig.

Nach dem Leiten von über 30 10Tage-Retreats und 34 Jahren Meditationserfahrung verfügt Adriaan van Wagensveld über eine Fülle an Instrumenten.

Das Bestreben ist es, jedes Seminar neu jeder Teilnehmer den ganzen Vortrag verständlich erfahrbar zu machen. Wenn es einzelnen Übenden durch ihre Umstände nicht möglich ist zu folgen, bekommt dieseR Übende auf seine Bedürfnisse und Möglichkeiten abgestimmte Übungen, damit auch er/sie maximalen Nutzen von seiner Zeit hat.

Die Tiefe der Stille in den Alltag bringen:

Vipassana ist eine Alltagspraxis.

Die Periode von Stille ist ein Hilfsmittel, um zur Einsicht zu kommen und um im Alltag verweilen zu können in der reinen Betrachtung von das was wirklich aufkommt, eine Weile da ist und wieder vergeht. Das heißt, dass ein Meditationsretreat nicht endet mit dem Abbrechen der Stille, dem dann zeitnah die Abreise folgt. Das Satipatthana Sutta spricht vom Üben “im Reden und im Schweigen”. In einem 10-Tage-Retreat bei Buddhayoga sind üblicherweise die ersten 7 ganze Tage in kompletter Stille. Nicht Reden, nicht Lesen, nicht Schreiben, kein Augenkontakt. Die folgenden zwei Tage wird dann allmählich das Übungsfeld erweitert auf zunächst Schreiben, Augenkontakt, Vergangenheit und Zukunft, dann Reden/Zuhören, später Alltagsgeschwindigkeit, Alltagsthemen und Alltagskomplexität. Bis am letzten Abend ein Zusammensein unter den Teilnehmern heitere und freudvolle und vielleicht auch weniger ruhige Momenten kennt. Und immer kehren wir wieder zurück in die Stille, die du in den Tagen vorher aufgebaut hast. So werden Wege erlernt, die Tiefe vom Vipassana im Alltag zu erfahren und immer wieder neu aufzubauen.

Die Übende kann erst abreisen, wenn er/sie wieder in ihrem Alltagsgeist angekommen ist. Es ist unsere Erfahrung, dass der Übergang von intensiver Meditation zum Alltag nicht immer reibungslos verläuft. Die vielleicht nicht mit Meditation bekannte/n Familie oder Freunde, sind nicht unbedingt die geschicktesten Partner, um die Brücke von Meditation hin in den Alltag zu legen. Auch deshalb machen wir diesen Alltagsübergang als Teil des Retreats gemeinsam.

Das ganze Satipatthana Sutta und nicht nur eine Auswahl an Übungen:

Das Satipatthana Sutta formt einen systematischen Übungsweg. Es ist unsere tiefe Überzeugung, dass es vorteilhaft ist, auch tatsächlich diese ganze Systematik zu üben. Du findest den Text so wie wir ihn benutzen auf unserer Seite bei Buddha’s Vortrag.

Viele Vipassanaschulen und Vipassanalehrer vereinfachen Vipassana zu einigen Übungen. Dies ist bestimmt auch sehr heilsam und kann bestimmt auch zur Befreiung führen. (Der Buddha sagt in mehreren seiner Vorträge, dass reine Beobachtung der Atmung alleine schon zur vollständigen Befreiung führen kann.) Es ist gut vorstellbar, dass es für viele Übende (und Lehrer) günstiger ist, das Üben zu vereinfachen. Unsere Erfahrung ist es jedoch, dass die übergroße Mehrzahl unserer Teilnehmer in der Lage ist, die vier Satipatthana’s zu verstehen und den Ganzen Vortrag im Üben zu erfahren.

Nur das Satipatthana Sutta und nichts Anderes:

Du kanst dich darauf verlassen, dass wir die Techniken des Satipatthana Sutta mit nichts anderem vermischen – nicht einmal mit anderen Vorträgen oder Techniken des Buddha.

Kontakt zur Außenwelt, Retreat-Telefon

Du kannst nur wirklich loslassen, wenn du den Kontakt zur Außenwelt völlig hinter dir lässt. Um es dir möglich zu machen dein Handy auszuschalten, haben wir ein Retreat-Telefon 01523 413 2281, das über die ganze Dauer des Retreats 24 Stunden pro Tag direkt beantwortet wird. Du kannst – für wen immer du im Notfall erreichbar bleiben musst –  diese Nummer geben.

Was wir üben

Auf der Grundlage des Satipatthana Sutta wirst du in einer ununterbrochenen Abfolge von Übungen die ineinander überfließen, durch den ganzen Vortrag geführt. Der gesamte Vortrag wird in deinem Körper, Empfindungen, Stimmungen und Gedanken erfahrbar gemacht.

Buddha sagt über diese Technik in seinem Vortrag: ‘Dies ist der Weg der ausschließlich zur Läuterung der Wesen führt, zur Überwindung von Sorgen und Bedauern, zum Beeenden von körperlichen und geistigen Leiden, zum Erlangen des wahren Weges, zur Verwirklichung von Nibbana (Nirvana in Sanskrit), nämlich die vier Verankerungen der Achtsamkeit.’

Und was ist dieser Weg? Du wirst immer wieder sanft und liebevoll zum Spüren deiner Atmung und deiner Körperempfindungen zurückgeführt. Nach zwei, drei oder vier Tagen ist deine Atmung/Körpergespür ein breiter Strom an wechselnden Empfindungen geworden.

Allmählich lernst du, in diesen Empfindungen zu differenzieren, genauer zu spüren. Allmählich kommst du an in einem entspannten Körpergespür. Allmählich wird es einfacher die Konzentration zu halten. Bis deine Aufmerksamkeit fest verankert ist bei Atmung/Körper spüren. Bis der Körper dir wohl bekannt ist.

So kommst du vielleicht zum ersten Mal wirklich an in deinem Körper. Unbeachtet ist dann all das andere im Hintergrund zur Ruhe gekommen. Gedanken sind nichts mehr als Gedanken. Erinnerung Erinnerungen, Projektionen in die Zukunft werden als Projektionen erkennbar. Die Gedanken werden allmählich seltener und setzen ab und zu ganz aus. Du kommst an in ‘Verweilen’, ein hellwaches ‘Rumlümmeln ohne einzupennen’. Wenn du sitzt, sitzt du. Wenn du stehst, stehst du. Wenn du gehst, gehst du, wenn du Tee trinkst, trinkst du Tee.

Die meisten Seminarteilnehmer erleben dies als die totale Auszeit. Du brauchst dich an nichts zu erinnern. Du brauchst nichts zu planen. Es wird nichts von dir erwartet. Du kannst sitzen, liegen, stehen, Schritte gehen. Es geht nicht darum, so lange wie möglich Schmerzen zu ertragen oder eine besondere Körperhaltung einzunehmen. Mit Kissen, einem Stuhl oder anderen Hilfsmitteln kannst du deinen Sitzplatz so gestalten, dass es dir am einfachsten ist um hellwach aufmerksam zu verweilen. In diesem Verweilen entfaltet sich der Rest des Vortrages.

Das Satipatthana Sutta nimmt dich mit in das Wahrnehmen vom Aufkommen und Vergehen von Gefühlen, das Wahrnehmen von Geist und seinen wechselnden Stimmungen und letztlich in das Wahrnehmen des breiten Stromes an wechselnden Inhalten in deinem Geist: die Gedanken, Neigungen, Gewohnheiten, Glaubenssätze, dein Projekte, Baustellen und Lieblingsfilme. So entfaltet sich Einsicht. Nicht als kognitives Verstehen, sondern als Zustand, als Einsehen. Was immer aufkommt, eine Weile da ist und wieder vergeht, siehst du als das, was es wirklich ist. Ab und zu siehst du auch die Ursprungsfaktoren, manchmal sogar einen Weg aus zukünftigem Aufkommen von unheilsamen Geistesinhalten. So kommst du an im Herz des Buddha-Weges.

Weiter zum Tagesablauf.

Ort: Am Marienberg 5, 56179 Vallendar (bei Koblenz)

Preis: 10 Tage Seminar €500,- Vollverpflegung €215,-, Unterkunft im EZ €385,- (Gesamt €1100,-)

3 Tage Seminar €200,- Vollverpflegung €80,- Unterkunft im EZ €115,50 (Gesamt €395,50)

Anmeldung und Information: Du kannst über e-mail für alle deine Fragen unkompliziert Kontakt mit uns aufnehmen.

Wir vereinbaren auch gerne einen Telefontermin, um Details zu besprechen.

Kati & Adriaan van Wagensveld

+ 00 49 170. 823 1003 . kati@buddhayoga.de

+ 00 49 152 . 341 32281 . adriaan@buddhayoga.de .