Für erfahrene Buddayogis

Für erfahrene Buddhayogis

Einsichtsmeditation (auch als Achtsamkeitspraxis oder Vipassana bekannt) ist letztendlich eine Alltagspraxis.

Der/die Übende nimmt die vier Übungsbereiche der Achtsamkeit vom Aufwachen bis zum Einschlafen bewusst wahr und kommt so automatisch zu einem befreiten Einsehen.

Es zeigt sich ein breiter Strom wechselnder Eindrücke. Sie kommen auf – sind eine Weile da – und vergehen wieder. Allmählich wird das wechselseitig bedingte Entstehen wahrnehmbar. Allmählich zeigt sich Buddhas direkter Weg zur Befreiung im Leben.

Was dies konkret bedeutet, ist im „Alltagsgeist“ kaum zu erfahren.

Um befreit zu erleben, muss zuerst eine Basis geschaffen werden.

Dazu braucht es eine Umgebung, in der die Übenden in allen Bedürfnissen versorgt und von allem Anderen frei gestellt sind. So wird es möglich, den planenden und bewertenden Geist zu entspannen.

Um diese tiefe Erfahrung möglich zu machen, bieten wir jährlich sieben 10-tägige Vipassana-Retreats an. Nach neun Jahren mit hunderten TeilnehmerInnen wissen wir, dass die meisten Menschen drei bis fünf, manche sechs bis sieben Tage brauchen, um überhaupt in einem befreiten Geist und somit in der reinen Betrachtung anzukommen. Ist diese reine Betrachtung kultiviert, erübrigen sich schnell sehr viele Fragen. Es entsteht eine andere Perspektive auf Leben und Lernen.

Um diese Perspektive im Alltag zu erleben, ist es hilfreich, mit anderen gemeinsam zu üben und sich auszutauschen. So kann man mit- und voneinander lernen. Im Buddhismus wird dies Sangha genannt: Die Gemeinschaft der Übenden.

Mit einer zunehmenden Anzahl erfahrener Übender wird es Buddhayoga mehr und mehr möglich, Umgebungen für „Fortgeschrittene“ anzubieten:

  1. Für Menschen, die schon Vipassana mit Buddhayoga geübt haben, bieten wir in Hamburg und Wuppertal Jahresgruppen an.
  2. Über den Jahreswechsel bieten wir ein 10-tägiges Vipassana-Retreat nur für erfahrene Übende an. Zu dieser Zeit gibt es außerdem die Möglichkeit, sogar zwanzig oder dreißig Tage lang zu üben.
  3. In Hamburg, Wuppertal und Frankfurt finden regelmäßige Treffen erfahrener Buddhayoga-Übender statt.
  4. Ein mal pro Jahr bieten wir ein Familienwochenende an, bei dem auch Kinder und andere Angehörige herzlich willkommen sind.
  5. Buddhayogis können sich in dem gemeinnützigen Verein „Buddhayoga e.V.“ organisieren.
  6. Manche Buddhayogis, die bereits langjährig üben, möchten ihre Erfahrungen an Andere weitergeben. Wir begleiten diesen Schritt in einer individuellen Ausbildung.
  7. Für eine besonders intensive persönliche Begleitung in einer vertraulichen Umgebung gibt es die Möglichkeit bei Kati Yoga-Einzelunterricht zu nehmen.
  8. Es ist auch möglich, mit Adriaan im Rahmen einer individuellen Einzelbegleitung persönliche Gespräche zu führen.

Für Menschen, die schon länger mit uns auf dem Weg sind, wird Buddhayoga zur echten Gemeinschaft. So wurden z.B. bereits „Buddhayoga-Kinder“ geboren, die schon in Mamas Bauch, manchmal sogar zusammen mit Papa, ihr erstes Vipassana-Retreat erlebt haben.

  1. In diesem familiären Kontext haben wir in den letzten Jahren schon einige freie Trauungen und Beerdigungen sowie andere Ereignisse und Veranstaltungen im Familien-, Freundes- oder Arbeitskreis begleitet.

Wir streben danach, das Leben als Einsichtsmeditation zu gestalten und die soziale Umgebung von Übenden mit Einsichtsmeditation vertraut zu machen. Hierzu sind wir offen für alle Vorschläge.

Für uns ist Einsichtsmeditation ein Forschungsprojekt: Wie können wir Buddhas direkten Weg zur Befreiung im Leben in unseren Alltag heute integrieren?

Nimm gerne jederzeit Kontakt zu uns auf: hallo@buddhayoga.de.