Brief Thich Nhat Hanh über die Selbstverbrennung von Mönchen

Die Selbstverbrennung vietnamesischer Mönche im Jahr 1963 ist für das westliche, christliche Gewissen schwer zu verstehen. Die Medien sprachen von Selbstmord, aber in seiner Essenz ist es das nicht. Es ist nicht einmal ein Protest. Was die Mönche in den Briefen, die sie vor ihrer Selbstverbrennung hinterließen schrieben, zielt darauf ab zu alarmieren, soll das Herz des Unterdrückers bewegen und die Aufmerksamkeit der Welt auf das Leiden lenken, das die Vietnamesen erdulden. Sich selbst zu verbrennen ist ein Beweis, dass das, was man zu sagen hat, von äußerster Bedeutung ist.
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Freundschaft und Sterben Teil 2: Selber beerdigen

Am Abend nach dem Sterben unseres Jugendfreundes Patrick, redeten Jeroen und ich noch lange mit seinen Eltern. Sie waren überrascht, dass ihr Sohn solche Freundschaften hatte. Jeroen wurde gebeten, einen großen Teil der Beerdigung zu organisieren. Ich wurde gefragt, die Grabrede zu halten. Weiterlesen

‚Buddhas Diät‘: Erste Erfahrungen mit Dan Zigmund’s Buch

Als ich vor über einem Monat las, dass Dan Zigmund ein Buch mit dem Titel ‚Buddhas Diät‘ geschrieben hat, bestellte ich es sofort. Noch bevor das Buch eintraf, ging ich ein Experiment an, dass sich in fünf Worten beschreiben lässt.

‚Nach dem Mittagessen nur Wasser.’ Weiterlesen

Freundschaft und Sterben

Ein älterer Mönch in Plum Village fragte uns am Anfang eines Gruppengesprächs: „Was ist Liebe?“ Wir, die zwanzig Anwesenden sprachen zwei Stunden alles aus, was uns einfiel. Am Ende unseres Kreises dankte der ältere Mönch uns für die vielen Einsichten und sagte: „All das und … Dasein. Für Liebe musst du Dasein.“ Er lies uns lange in der Stille verweilen. Alle weisen Worte und das ‚Dasein‘ verschmolzen zu einem Geist gefüllt mit Liebe. Ein wunderbares Gefühl. Weiterlesen