Ich finde: mich

Liebe Kati,

vielleicht könnt ihr euch noch an mich erinnern?! Ich habe vor reichlich einem Jahr ein Meditationsretreat mit Euch im Haus Tabor verbracht… In dieser Zeit kam zu mir, dass ich in einer langen Liebe gefangen bin, und mit jemanden anderen lebe und ich einen Beruf ausübe, der nicht meiner Berufung entspricht. Ich kann nicht glauben wie viel seit meinem Seminar bei Euch passiert ist. Es war ein echter Wendepunkt bei mir. Aber ich bin sicher das kennt ihr von vielen eurer Teilnehmer… Was für ein tolles Gefühl das sein muss, so vielen Menschen auf den Weg zu sich selbst zu bringen und ggf. weiter dabei zu begleiten.

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Plötzlich ist der riesige Felsblock weg

Liebe Kati und lieber Adriaan,
ich möchte euch gerne einen kleinen Nachklang zum Vipassana-Retreat senden. Es hat jetzt genug Alltagszeit gegeben, um zu spüren, wie und wann es läuft und wie und wann es nicht „rund läuft“ – und es ist erfreulich, beides wahrnehmen zu können!
Es hat sich gezeigt, dass diese große, über Jahre festgezurrte Verspannung aus Wut, Hilflosigkeit, Nicht-Wahrhaben-Wollen, Empörung und Verachtung für mein Arbeitsumfeld weg ist – und offenbar auch weg bleibt. Das ist so eine Erleichterung. Als hätte jemand einen riesigen Felsblock von meiner Türschwelle weggeräumt oder als hätte jemand freundlich das Brett vor meinem Kopf abgenommen.

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Verweilend (und überrascht?) zurück zu Hause

Am vergangenen Sonntag ist wieder eines unserer VipassanaWochenenden zu Ende gegangen. Seit zwei Jahren bieten wir Menschen die Möglichkeit, die Praxis der Einsichtsmeditation an einem verlängerten Wochenende in Stille kennen zu lernen und davon zu kosten. Für viele Menschen ist der Schritt, sich für ein 10-tägiges Retreat zu entscheiden zu groß. Manch eineR geht ein-zwei Jahre schwanger mit dem klaren Ja für diesen oft schon länger gehegten Wunsch. In dem kurzen Retreat kannst du schon eher erfahren, dass der Respekt und zum Teil die Angst vor der Stille, dem Schweigen, dem Nichtstun, dem Sitzen – Liegen – Stehen – Gehen unbegründet ist. Schon ein kurzes Retreat kann dich nachhaltig bei dir selbst ankommen lassen. Am vergangenen Wochenende waren die dabei seienden Menschen vorrangig zum ersten Mal bei uns. Am Montag erhielten wir folgenden Brief von einer erstmaligen Teilnehmenden, den wir hier öffentlich teilen dürfen:

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