Freundschaft und Sterben Teil 2: Selber beerdigen

Am Abend nach dem Sterben unseres Jugendfreundes Patrick, redeten Jeroen und ich noch lange mit seinen Eltern. Sie waren überrascht, dass ihr Sohn solche Freundschaften hatte. Jeroen wurde gebeten, einen großen Teil der Beerdigung zu organisieren. Ich wurde gefragt, die Grabrede zu halten. Weiterlesen

Freundschaft und Sterben

Ein älterer Mönch in Plum Village fragte uns am Anfang eines Gruppengesprächs: „Was ist Liebe?“ Wir, die zwanzig Anwesenden sprachen zwei Stunden alles aus, was uns einfiel. Am Ende unseres Kreises dankte der ältere Mönch uns für die vielen Einsichten und sagte: „All das und … Dasein. Für Liebe musst du Dasein.“ Er lies uns lange in der Stille verweilen. Alle weisen Worte und das ‚Dasein‘ verschmolzen zu einem Geist gefüllt mit Liebe. Ein wunderbares Gefühl. Weiterlesen

„Der nächste Buddha ist eine Gemeinschaft“

„Der nächste Buddha ist vielleicht keine Person sondern eine Gemeinschaft.“

Ein Satz, der beim ersten Mal hören wie ein Blitz einschlug. Zuerst war ganz lange Widerstand in mir da. Wie soll das gehen? Ist es nicht schon eine Seltenheit, dass ein einziger Mensch sich so befreit, dass man von Buddha sprechen kann? Wie soll dann eine Versammlung von Menschen diesen Grad erlangen? Weiterlesen

Sitzen (Technik)

Immer wieder setze ich mich hin und verweile im Sitzen. Zuerst richte ich meine Aufmerksamkeit auf meine Körperposition. Achte darauf, dass die Unterlage gut flach gezogen ist, dass das Kissen mittig zwischen meinen Fußgelenken liegt und nirgendwo auf meine Füße drückt. Ich achte darauf, dass die Zehen entspannt lang auf dem Boden liegen und dass ich in der Mitte zwischen links und rechts sitze. Weiterlesen

Opa: Das Schlimmste ist die Einsamkeit

Als wir hörten, dass es auf einmal viel schlechter geht mit Opa, sind wir am nächsten Tag nach Cottbus gefahren um ihn zu besuchen. Dankbar, dass unser Leben solche impulsiven Programmänderungen erlaubt. Dankbar, dass das Auto mit Airco ausgestattet ist. In Vorfreude auf die Familie verbrachten wir einen Tag mit Reisen.

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Aufwachen

Aufwachen. Ich schätze den Moment wenn Bewusstsein auftaucht im Schlaf. Meist noch im Träumen, unvermutet entsteht dieser Augenblick. Da ist Träumen da und ich weiß, dass Träumen da ist. Sofort greift meine Praxis. ‚Ich‘ sinke nicht wieder ab in ein unbewusstes Herumschweifen mit meinen Träumereien. Das Bewusstsein geht nicht wieder unter, in der Dumpfheit vom Schlaf. Adriaan springt nicht auf, um im Autopilot tätig zu werden.

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