Wie wir üben

Wie wir üben

Eine Umgebung, in der für all deine Bedürfnisse gesorgt ist

Du bekommst Deinen eigenen großzügigen Platz zum Üben. Eine Yogamatte, dahinter eine Zabuton (Sitzmatratze) oder eine Schafffellmatte und verschiedene Kissen als Ort zum Sitzen. Dies ist auch der Raum für einen Stuhl oder sogar einen Sessel.

Meditationssaal

Auch bekommst Du Deinen eigenen Esstisch im Speisesaal und ein Einzelzimmer im Haus (fast alle mit eigenem Bad). Diese drei Plätze formen Dein Universum, sie werden nicht einmal von den Seminarleitern betreten.

Essplatz

Unser fester Koch, Marck Hofmeester, kümmert sich seit drei Jahren um das Essen und Trinken bei all unseren Retreats. Es gibt drei vegetarische Mahlzeiten pro Tag. Sie sind gekennzeichnet von einer weiten Möglichkeit, Dein Essen selber zu gestalten. Den ganzen Tag stehen Dir Obst, Nüsse, Tee und heißes Wasser zur Verfügung. Ab und zu etwas Süßes und wenn Du irgendetwas brauchst, was nicht da ist, reicht ein Zettelchen, um dies anzugeben. Wenn einigermaßen möglich, werden wir es Dir besorgen. Nach Absprache können wir auch auf Allergien, Unverträglichkeiten oder Diäten eingehen. Kaffee ist auf Wunsch vorhanden. Für Raucher gibt es einen Platz im Außenbereich.

Dein Übungsplatz ist Dein Universum

Du kannst diesen Platz so gestalten, wie es für Dich am hilfreichsten ist. Dafür steht Dir eine Fülle an hochwertigen Hilfsmittel zur Verfügung.

Stühle sind herzlich willkommen

Eine hohe Freiheit, Körperstellungen zu ändern

Zweimal pro Tag gibt es mindestens eine Stunde zunächst geführte Bewegungen und Körperstellungen, später ein freies Üben. Es ist jedoch für Deine Teilnahme nicht nötig, Erfahrung mit Asanapraxis oder einem anderen Bewegungssystem zu haben. Buddhas Vortrag schreibt vom “Üben in Körperstellungen und Handlungen”, es schreibt vom “Beugen und Strecken der Glieder”.

Es ist also egal ob und welchen Yogastil Du übst, oder ob Du im Thai Chi, Qi Gong, Karate, Feldenkreis, Pilates oder Gymnastik zu Hause bist oder nicht. Deine Bewegungspraxis ist keine Unterbrechung oder ein Pausenprogramm, sondern direkte Anwendung des Vortrags des Buddha. Für die sehr Sportlichen, die etwas mehr Bewegung nötig haben, steht ein Concept-2-Rudergerät zur Verfügung. Es ist auch möglich, um das Haus zu joggen – nicht als Ablenkung oder übliches Routineprogramm, sondern wieder als direktes Üben des Vortrags.

Gehmeditation

Einmal pro Tag gibt es eine Stunde für Gehmeditation im Freien. Anfangs gemeinsam und angeleitet. Nach einigen Tagen frei, jedoch noch immer mit Anweisungen, wie Du erfolgreich üben kannst.

Ausschlafen

Wenn du so müde bist, dass du schlafen kannst, kannst du über das ganze Retreat hindurch immer wieder in Dein Bett gehen, um zu schlafen. Aber nur, so lange Du tatsächlich schlafen kannst. Das Seminar hat keine Pausen. Du versuchst, so viel wie möglich im Saal zu üben. Bist du wach, übst du im Saal.

Persönliche Bedürfnisse

Nach jeweils 53 Minuten folgen 7 Minuten für persönliche Bedürfnisse. Etwas essen oder trinken, Toilettenbesuch, frische Luft oder die Beine strecken. (Fast) jeder hat im Zimmer seine eigene Dusche/Toilette. Es gibt aber auch nah am Meditationssaal öffentliche Toiletten.

Individuelle Betreuung

Im Retreat gibt es nach Bedarf, wenn hilfreich auch jeden Tag, Gelegenheit für ein kurzes persönliches Gespräch mit dem Seminarleiter. “Hast du alles was du brauchst? Was bist du am Üben? Hast du Fragen?” So weißt Du, dass Du auf dem richtigen Weg bist und so ist es möglich, Dir persönliche Anweisungen zu geben und im Saal die Übungen besser auf Dich abzustimmen.

Exakte Anweisungen, die auf den Übenden und die Gruppe abgestimmt sind

Jedes Vipassana-Retreat verläuft anders.

Wie die einzelnen Übenden und die Gruppe durch die verschiedenen Übungen von Buddhas Vortrag geleitet werden, ist jedes mal aufs Neue von den Umständen abhängig. Nach dem Leiten von über 55 10-Tage-Retreats und 37 Jahren Meditationserfahrung verfügt Adriaan van Wagensveld über eine Fülle an Instrumenten.

Das Bestreben ist es, in jedem Seminar neu jedem Teilnehmer, jeder Teilnehmerin den ganzen Vortrag verständlich erfahrbar zu machen. Wenn es einzelnen Übenden durch ihre Umstände nicht möglich ist zu folgen, bekommt diese/r Übende auf ihre/seine Bedürfnisse und Möglichkeiten abgestimmte Übungen, damit auch er/sie maximalen Nutzen von seiner/ihrer Zeit hat.